Wenn die Glocke erklingt
Wenn die Glocke erklingt

Wenn die Glocke erklingt

Wer kennt es nicht das Gefühl der Erschöpfung, wenn wir mit dem Erledigen von Aufgaben kaum hinterherkommen. Wir denken: „Jetzt nur noch diese Kleinigkeit und schnell noch diese und dann bin ich fertig. Dann kann ich mich ausruhen und es gut sein lassen“ Aber ganz ehrlich, wie oft hängen wir noch diese oder jene Aufgabe dran. Kümmern uns noch schnell um etwas, was sich dann doch als langwieriger als geplant entpuppt. Und hinterher fallen wir todmüde aufs Sofa und fühlen uns leer und traurig. Woher kommt es, dass wir keine Zufriedenheit erleben, obwohl wir doch mehr als ursprünglich angedacht erledigt haben?

In vielen Klöstern und anderen spirituellen Einrichtungen gibt es die Tradition, zu allen möglichen Zeiten und Unzeiten eine Glocke erklingen zu lassen. Es kann eine Glocke sein, die zum Gebet einlädt, die den Abschluss einer Tätigkeit kundtut oder die einen an die Achtsamkeit erinnert. Wer lernt, eine Aufgabe sofort und ohne Reue oder Schuldgefühle, einfach bei Ertönen der Glocke abzubrechen, ist mit der Tätigkeit in Einklang gekommen. Dieser Mensch ist im Hier und Jetzt angekommen und ist mit sich und der Welt im Frieden.

Das Natureinklang-Gelände ermuntert uns, immer wieder nachzuprüfen: „Mache ich dies oder das noch aus der Freude heraus; bin ich noch im Hier und Jetzt und mit mir zufrieden?“

Damit wir ausreichend Gelegenheit haben, dies zu üben, haben wir eine Glocke, die uns daran erinnert.

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